Am 25.Februar 2007 flog Rosetta am Mars vorbei, um dort ein Gravity-Assist Manöver durchzuführen, um also Schwung zu holen für den langen Weg zum Kometen Churyumov-Gerasimenko. Rosetta passierte den roten Planeten in einer Entfernung von einigen hundert Kilometern. Aus diesem Anlass wurde das Lander-Experiment ROMAP angeschaltet, um mit den dabei gewonnenen Magnetfelddaten das Magnetometer zu kalibrieren. Darüber hinaus bieten die Messwerte aber auch eine einmalige Möglichkeit, die Plasmaumgebung des Mars zu studieren.
Magnetfeld des Mars, gemessen während des Rosetta Vorbeiflugs im Februar 2007
Alle Experimente funktionierten einwandfrei. Im obenstehenden Diagramm erkennt man gut den Weg der Sonde: den Anflug durch den Sonnenwind, die Durchquerung der Bugstoßwelle und das Kreuzen des Magnetschweifes.
Siehe dazu auch den ESA Artikel zum Mars Vorbeiflug.
| aktualisiert: 07.03.2007 | | webmaster | | verantwortlich: Prof. Dr. K.-H. Glaßmeier |