Angewandte
Geophysik
  Planetenentstehung   Weltraumphysik &
Weltraumsensorik
   
         Bild: ESA

GESCHICHTE DER GEOPHYSIK

Über mehrere Jahrzehnte hat Walter Kertz, erster Lehrstuhlinhaber für Geophysik und Meteorologie der Technischen Universität Braunschweig, und Gründer des Instituts für Geophysik und extraterrestrische Physik; historisches und biographisches Material über die Entwicklung der Geophysik als physikalische Disziplin und über bekannte und interessante Geophysikerinnen und Geophysiker sowie der Geophysik nahestehende Wissenschaftler gesammelt und zusammengestellt. Ein Großteil dieses Material konnte Walter Kertz noch vor seinem Tode am 8. September 1997 zu einem sehr lesbarer Buch über die Geschichte der Geophysik und einer beachtlichen Sammlung von Biographien ausformulieren.

Aus seinem Nachlass haben seine Frau Ruth Kertz (1924-2010) und sein Nachfolger Karl-Heinz Glaßmeier das vorliegende Material aufbereitet. Die Geschichte der Geophysik konnte bereits 1999 als Buch beim Olms-Verlag (Hildesheim) veröffentlicht werden.

Bibliographisches Lexikon zur Geschichte der Geophysik

Das Biographisches Lexikon zur Geschichte der Geophysik wurde 2002 von der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft veröffentlicht. Es enthält in Kurzform Biographien von über 300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Diese Sammlung stellt umfangreiche Zusatzinformationen zur 1999 erschienenen Geschichte der Geophysik bereit.

Wer Walter Kertz noch gekannt hat, weiß, dass es ihm nicht darum ging, bedeutende Persönlichkeiten als Heroen zu schildern, sondern sie insbesondere auch jungen Menschen als Hauptdarsteller und Nebendarsteller auf der Bühne der Geschichte der Geophysik lebendig werden zu lassen. Alle Biographien sind hier abrufbar.

Über diese Seite soll auch auf weitere interessante Werke und Arbeiten zur Geschichte der Geophysik hingewiesen werden. Zu nennen wäre da z.B. die Zeitschrift History of Geophysics and Space Science.

 
aktualisiert: 12.02.2014 IMPRESSUM webmaster verantwortlich: Prof. Dr. K.-H. Glaßmeier