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Gemittelte erdmagnetische Variationen in Braunschweig

Die Magnetfelddaten von Braunschweig werden in Magnetsrode mit Hilfe eines Magnetometers gemessen. Dabei werden drei Komponenten ermittelt: eine Nord-Komponente, eine Ost-Komponente und eineVertikalkomponente. Aus diesen drei Komponenten ist es möglich eine weitere Komponente zu errechnen: die Betragskomponente. Alle vier Komponenten werden als Kurven dargestellt. Dadurch ist gut zu erkennen, wie stark das Magnetfeld an einem Tag gestört wurden ist.

Auf den Bildern 1 und 2 ist jeweils eine Betragskurve, die über einen gesamten Tag geht, zu sehen. Man sieht hier sehr schön die unterschiedlichen Variationen des Magnetfeldes. Auf dem ersten Bild sieht man, dass das Magnetfeld sehr stark variiert hat. Im Weiteren ist es interessant zu erfahren, wie sich das Magnetfeld über ein Jahr lang verhält, um mögliche typische Eigenschaften des Magnetfeldes feststellen zu können.

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Bild 1
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Bild 2

Auf dem dritten Bild sieht man die vier Komponenten mit ihren Mittelwerten, die jeweils über ein Jahr stündlich ermittelt worden sind. Dazu war es zunächst notwendig, dass man die angegeben Werte von Sekunden-Intervallen in Stunden-Intervalle zusammenfasste. Danach war es möglich, nachdem man auch teilweise vorhandene Datenlücken berücksichtigt hatte, die Mittelwerte über einen Tag zu bilden. Diesen Vorgang wiederholte man 365 mal und sümmierte danach alle Mittelwerte der ersten Stunde, der zweiten Stunde, ... miteinander auf. Diese 24 Werte wurden durch die Anzahl der Tage in einem Jahr geteilt. So erhielt man letztlich 24 Mittelwerte.
Der Verlauf aller vier Kurven deutet auf eine Sq-Variation hin. Der typische Verlauf des Magnetfeldes in unseren Breitengraden, bei ungefähr 52°N, in einer Sq-Variation, zeigt ein deutliches Abfallen der Kurve um die Mittagszeit. Genau diese Eigenschaft lässt sich hier beobachten. Nun war es allerdings noch interessant zu erfahren, wie sich die, auf den ersten beiden Bild dargestellten, Kurven gegenüber dem Mittelwert verhalten. Man könnte so nachweisen, dass das Magnetfeld starken Schwangungen ausgesetzt ist.



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Bild 3

Von dem zweiten Bild ausgegangen sieht man hier, dass die Varianz mitte März stark absinkt. Man kann also einen Vergleich zwischen dem ersten Bild und dem aus dem Monat März ziehen. Desweitern ist gut zu erkennen, wie stark das Magnetfeld monatlich schwangt und sich dadurch ändert. Es gibt aber auch Monate, in denen sich kaum etwas verändert, wie zum Beispiel im Dezember.

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Bild 4
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Bild 5


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Letzte Änderung am 14. Dezember 2002
Verantwortlich: K.-H. Glaßmeier